ORTSFEUERWEHR HOHENMÖLSEN ~ anno 1865 ~                                                                                                         Notruf 112

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Stand:30.12.2018 22:18:42   ©Christel Geißler

 

Jugend übt Beruf des Feuerwehrmannes/der -frau 

Am 28.März 2009 begann für vierzig Teilnehmer, bestehend aus Kindern und Jugendlichen sowie deren Betreuern der Jugendfeuerwehren Hohenmölsen und Grandschütz im Gerätehaus der Stadt Hohenmölsen ein 24 Stunden Dienst. Dieser Tag ist für die zwei Wehren zur guten Tradition geworden.

Zu Beginn wurde dem jüngsten Mitglied der Jugendfeuerwehr Hohenmölsen, Felix Zech zum 11.Geburtstag gratuliert. Die jungen Mitglieder absolvierten den Dienstsport in einer Turnhalle, um ihre Fitness zu trainieren. Dort erhielten sie den ersten Einsatzbefehl. Sie wurden zum Löschen eines Flächenbrandes gerufen. Dazu wurde erst eine Gruppe alarmiert. Weitere Einsatzkräfte mussten nachgefordert werden, da das Ausmaß der zu bewältigten Aufgabe größer war, als zu erst angenommen. Nach erfolgreicher Erledigung der Aufgabe ging es zurück zum Gerätehaus. Dort galt es, die Einsatzbereitschaft von Mannschaft und Technik wieder herzustellen. Nach der Mittagspause mussten die Kinder und Jugendlichen ihr technisches Grundwissen an drei Stationen prüfen und festigen. An folgenden Stationen wurde das theoretische Wissen gefordert:

-         Erste Hilfe Ausbildung

-         Fahrzeugkunde am Gerätewagen Gefahrgut

-         Anlegen und Umgang von Chemikalienschutzanzügen (natürlich nur im Form von   Einweganzügen aus dem Malerbedarf)

Bereits kurz nach der Kaffeepause wurde erneut Alarm ausgelöst.  Jetzt galt es,  das vorher theoretisch Erlernte in der Praxis anzuwenden. Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehren und deren Betreuer wurde ein Gefahrguteinsatz simuliert. Dabei ging es auch um Personenrettung und deren anschließende Betreuung bis zum Eintreffen der Rettungskräfte des DRK (wurde angenommen ). Nach dieser Übung fuhr die Mannschaft zurück ins Gerätehaus, wo auf alle das gut vorbereitete Abendbrot warteten. Damit war aber noch kein Feierabend, denn es ging ein erneuter Einsatzbefehl ein. In den späten Abendstunden mussten die Mitglieder der Jugendfeuerwehren die Aufgaben nach einem Verkehrsunfall bewältigen. Dabei galt es Personen zu retten, die Fahrbahn von auslaufender Flüssigkeit abzustumpfen und vor allem für ausreichende Ausleuchtung der Einsatzstelle zu sorgen. Im Gerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Dann ließ man den Abend kameradschaftlich ausklingen und ging zur Nachtruhe über. In den frühen Morgenstunden ertönte ein erneuter Einsatzbefehl. Diesmal wurde ein Wohnungsbrand gemeldet und das Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Grundstück musste verhindert werden. Nach erfolgreich abgeschlossener Brandbekämpfung ging es zurück zum Standort. Dort wurde natürlich noch vor dem Frühstück die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Nach dem Frühstück wurden die Reviere gereinigt.

Alle Übungen wurden sachlich aber jedoch auch kritisch von den eingesetzten jugendlichen Gruppenführern sowie den Betreuern, welche als Beobachter eingesetzt waren, ausgewertet. Zur Erinnerung erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde.

Auf diesem Weg möchten sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehren bei allen Beteuern recht herzlich bedanken. Den Frauen, die die Versorgung übernahmen, gilt ein besonderer Dank!

Michael Geißler

Stadtwehrleiter