ORTSFEUERWEHR HOHENMÖLSEN ~ anno 1865 ~                                                                                                                                                                                                            Notruf 112

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Stand:04.01.2020 11:19:02   ©Christel Geißler 

 

Übergabe der Hubrettungsbühne B32 der Firma Metz an die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Hohenmölsen am 1.Oktober 2012

Zur feierlichen Übergabe des neuen Rettungsfahrzeuges begrüßten wir außer den Mitgliedern aller Ortsfeuerwehren auch den Regierungsdirektor des Landes Sachsen-Anhalt, Herrn Berking (Referatsleiter für Brand- und Katastrophenschutz, Zivile Verteidigung und Militärische Angelegenheiten), den Bürgermeister der Stadt Hohenmölsen, Herrn Andy Haugk, Vertreter der Stadtverwaltung, die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates, den Kreisbrandmeister Hans-Willi Schubert sowie Vertreter unserer Partnerwehr Bad Friedrichshall, unter Leitung ihres neuen Kommandanten Marcel Vogt. Der Fanfarenzug der Stadt Hohenmölsen umrahmte die Übergabe musikalisch.

Stadt- und Ortswehrleiter Michael Geißler gab zunächst einen kurzen Rückblick über die Entwicklung der Fahrzeugtechnik in der Ortsfeuerwehr Hohenmölsen, die 1868 mit der ersten Handdruckspritzpumpe begann. Im Anschluss zeigte er an Beispielen auf, dass bereits seit 2007 klar war, warum ein neues, modernes Fahrzeug in unserer Stadt gebraucht wird. Des weiteren machte er allen Anwesenden deutlich, dass seit dem viele Überlegungen und Zwischenlösungen nötig waren, da die Kosten für solch eine Neubeschaffung sehr hoch sind. Nach bestätigter Gefahren- und Risikoanalyse in unserer Stadt, die ein Hubrettungsgerät unumgänglich macht, musste der Stadtrat nun über eine gebrauchte Drehleiter oder eine gebrauchte Hubrettungsbühne abstimmen. Nach Besichtigungen und Vorführungen verschiedener Anbieter, an diversen Objekten, gab es dann die Europaweite Ausschreibung. Den Zuschlag für die Bühne erhielt Metz-Rosenbauer Group.

Die Firma Metz hat diese Bühne im November 2005, im Werk Karlsruhe aufgebaut, ausgeliefert, zurückgekauft und als Vorführfahrzeug benutzt. In diesem Jahr wurde diese Bühne überarbeitet und für die Auslieferung vorbereitet. Die Bühne ist auf einem ECONIC-Fahrgestell der Firma Mercedes Benz aufgebaut, verfügt über einen 330 PS Motor mit der EURO 3-Norm. Außerdem besitzt sie ein Automatik-Getriebe, eine Luftfederung auf Vorder- und Hinterachse. Das Podium besteht aus einem verschraubten Alugerippe mit Aluminiumbeblechung. Die Abstützung ist eine Waagerecht-Senkrecht-Abstützung, stufenlos mit einer Bodendrucküberwachung ausgestattet. Der Hubrettungssatz besteht aus einem dreiteiligem Teleskop mit angehängtem Korbarm. Die Arbeitshöhe beträgt 32 Meter. Die Bühne ist mit einer Can-Bus-Steuerung ausgestattet. Der Rettungskorb ist geräumig in Aluminiumbauweise und verfügt über drei Einstiege mit einer Korblast von 450 kg. Das Gesamtgewicht der Bühne beträgt 18Tonnen.

Stadt- und Ortswehrleiter Michael Geißler bedankte sich, auch im Namen der Kameradinnen und Kameraden für die Unterstützung zur Beschaffung der neuen Bühne bei:

- bei er gesamten Stadtverwaltung, unter der Leitung des Bürgermeisters, aber ganz besonders bei der stellvertretenden Fachbereichsleiterin des Fachbereiches II, Frau Cornelia Holzhausen

- bei allen Stadträten, die der Neuanschaffung trotz der schwierigen Haushaltssituation einstimmig zustimmten

- bei der MIBRAG, die eine finanzielle Unterstützung zur Beschaffung der feuerwehrtechnischen Beladung zuführten

- sowie bei Herrn Wolfgang Guckert der Firma Metz, der uns von der Planung bis zur Auslieferung begleitete und wertvolle Hinweise gab.

Mit einem Fass Freibier und den Wünschen, dass mit dem Einsatz der Bühne , stets eine unfallfreie Fahrt verbunden sein möge, schloss er seine Rede. Die Kameradinnen und Kameraden freuten sich ebenfalls über das vom Bürgermeister spendierte Freibier sowie über das herzliche Geschenk der Ortsfeuerwehr Granschütz, welches der Ortswehrleiter Kamerad Detlef Brauer übergab.