ORTSFEUERWEHR HOHENMÖLSEN ~ anno 1865 ~                                                                                                                                                                                                            Notruf 112

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Stand:02.05.2019 13:06:58   ©Christel Geißler 

 

Traumjob bei der Feuerwehr?

Die Jugendfeuerwehren Hohenmölsen und Granschütz erlebten gemeinsam einen typischen  Berufsfeuerwehrtag

26 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren Hohenmölsen und Granschütz konnten beim 24-Stunden-Dienst selbst erleben, welche Verantwortung und Aufgaben  die Berufsfeuerwehrleute bei ihrer Arbeit haben.

Im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Hohenmölsen wurden die Mädchen und Jungen  beim 24-Stunden-Dienst von den Kameradinnen und Kameraden vom 28. zum 29.10.2016 gut betreut. Die Einsätze und der gesamte Ablauf wurden von Jugendwart Enrico Geißler organisiert. Er hat dann die Aufgaben gekonnt verteilt. Eine Mannschaft war nur für das Essen zuständig. Sie hat gute Arbeit geleistet, denn alle 45 Personen lobten die vier Mahlzeiten. Ein anderer Trupp war für die theoretische Ausbildung in Kleingruppen verantwortlich.  Zwei Kameraden erläuterten und zeigten sehr anschaulich, wie verletzten Personen fachlich richtig geholfen wird. Die Kinder durften sich gegenseitig Verbände anlegen. In der Gerätehalle übten die Kinder den Umgang mit der Technik, die beim Wohnungsbrand zum Einsatz kommen kann. Die jungen Kameraden der Einsatzabteilung, die hier selbst Mitglied der Jugendfeuerwehr waren, trafen bei der Ausbildung des Nachwuchses stets den richtigen Ton. Andere Kameraden bereiteten die Übungen praktisch vor, fuhren die Einsatzfahrzeuge und betreuten die Kinder und Jugendlichen.

Zum ersten Einsatz wurde das Team am Freitagabend gerufen. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall im Gewerbegebiet.  Aus den ausgehängten Dienstplänen erfuhren die Kinder und Jugendlichen, mit welchem Fahrzeug sie mitfahren und wer Gruppenleiter ist.

Die Kinder staunten, als sie ihre Eltern als „Gaffer“ an der Einsatzstelle antrafen. Diese wiederum konnten sehen, wie die Unfallstelle abgesichert und ausgeleuchtet wurde, wie die Gruppenführer per Funk Anweisungen gaben,  wie verletzte Personen gerettet und versorgt wurden. Alle Aufgaben  wurden im Team mit Ruhe und Verstand gemeistert. Ob allen Eltern  bisher bewusst war, welche Verantwortung die Kinder und Jugendlichen bei der Feuerwehr haben?

Die Nacht wurde auf Feldbetten im Gerätehaus verbracht. Am Samstag früh um 7 Uhr gab es einen geplanten Fehlalarm. 11:09 Uhr rückte die Einsatzgruppe in das Übungshaus in Granschütz aus, zu einer Übung: Wohnungsbrand mit mehreren verletzten Personen. Viele Schläuche wurden verlegt um das Feuer zu löschen. Alle verletzten Personen wurden aus dem Gebäude getragen und versorgt.

Den letzten Einsatz gab es im Gewerbegebiet. Dort brannte ein Container lichterloh.

Ohne die Hilfe der Kameradinnen und Kameraden wäre diese praxisnahe und erlebnisreiche Ausbildung nicht möglich gewesen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden. Ein besonderer Dank für die Unterstützung  geht an die Fuhrunternehmen Michael Bocksch und Schenk.

Den Kindern hat der Ausbildungstag sehr gut gefallen. Vielleicht werden sie unsere Retter von morgen, im Ehrenamt oder bei der Berufsfeuerwehr!