Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hohenmölsen seit  1865                                                                                                                                                                                 Notruf 112

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Stand:08.08.2018

©Christel Geißler

 

 

Feuerwehr braucht künftig mehr Einsatzkräfte, die im Ort arbeiten

Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Hohenmölsen 

Am 14.April 2018 berichtete Ortswehrleiter Michael Geißler vor den anwesenden Mitgliedern der Ortsfeuerwehr, dem Bürgermeister Andy Haugk, Herrn Ecker (Sachgebietsleiter FBII), Kam. Roland Schneider (Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Hohenmölsen) und Kam. Ronny Okon (Verbandsjugendfeuerwehrwart) im Gerätehaus über die geleistete Arbeit im Jahr 2017. Er bedankte sich vor allem bei den Mitgliedern für das große ehrenamtliche Engagement, aber auch bei den Partnern und Ehepartnern, die stets Verständnis aufbringen, während die Kameraden/innen für die Feuerwehr und somit gleichzeitig für unsere Stadt im Dienst, in der Ausbildung oder im Einsatz sind.

Von 73 Mitgliedern standen 34 Kameraden/innen im Einsatzfall zur Verfügung. Im Jahr 2017 wurden die Kameraden/innen zu 79 Einsätzen gerufen (49mal Hilfeleistung, 18mal Brände, 12mal sonstige Einsätze). 39mal rückten lediglich acht+ Kameraden/innen (Gruppenstärke) aus, 24mal fünf Kameraden/innen (Staffelstärke) und 16mal standen nur drei Einsatzkräfte zur Verfügung.

Michael Geißler macht wieder einmal deutlich, dass die Stadt als Träger der Feuerwehr Verantwortung zeigen muss, um vor allem Kameraden/innen zu gewinnen, die hier vor Ort arbeiten, denn Brandschutz ist eine Pflichtaufgabe der Stadt. „Als Wehr nutzen wir stets unsere Möglichkeiten“, sagt Geißler und verweist auf den „1.Tag der Feuerwehren in Sachsen-Anhalt“ am 26.Mai 2018. An diesem Aktionstag wollen die Kameraden/innen auf das wichtige Ehrenamt aufmerksam machen und neue Mitglieder gewinnen.

Was können die Stadtverwaltung, die Stadträte und unser Bürgermeister tun, um das Ehrenamt Feuerwehr lukrativer zu machen und damit mehr Mitglieder zu gewinnen? Einführung der Feuerwehrrente, freier Einlass für Feuerwehrangehörige am Mondsee, Aufstockung des Prämienfonts am Ende eines Jahres, zählte Geißler als Möglichkeiten auf.

Die Kameraden/innen leisteten zusätzlich zu ihren Einsätzen 50 Ausbildungsdienste und 12 Dienstversammlungen. Ein besonderer Dank ging an Kamerad Jochen Grunert für seine besonderen Leistungen als Gerätewart sowie an die Gruppenführer Andre Roßner, Steffen Barthel, Enrico Geißler und Tino Reiher. Ortswehrleiter Michael Geißler berichtete über  die von den Kameraden/innen absolvierten Fortbildungen und Lehrgänge, forderte aber gleichzeitig vor allem  die jüngeren Kameraden/innen auf, sich weiter auf Kreis- und Landesebene zu qualifizieren, um verantwortungsbewusst die Aufgaben der Gestandenen  zu übernehmen. Er verwies darauf, dass sich die Stadtverwaltung ständig neuen Herausforderungen stellen muss, da die Technik verschleißt oder Sicherheitsvorschriften und Standards aktualisiert werden an die man sich anzupassen hat. Es wurden z.B. neue Atemschutzmasken, Druckschläuche und eine Schlauchwickelmaschine angeschafft, sowie Geld für den Umbau des ehemaligen Gerätewagen-Gefahrgut bereitgestellt. Geißler machte aber auch darauf aufmerksam, dass es in den Bereichen Einsatzbekleidung, Einsatztechnik und Gebäudesubstanz  weiterhin Handlungsbedarf zur Erneuerung gebe.

Die Ortsfeuerwehr Hohenmölsen unterstützte auch im Jahr 2017 viele kulturelle Veranstaltungen der Stadt und organisierte Veranstaltungen in Eigeninitiative, z.B. den 5.Neujahrsempfang, das 2.Feuerwehrspielplatzfest, das traditionelle Maibaumsetzen mit Fackelumzug und den „Tanz in den Mai“, den „Tag der offenen Tür“, die Kranzniederlegung am „Gedenkstein für verstorbene Kameraden/innen“. Die 25 Mitglieder (davon vier weibliche) der Jugendfeuerwehr nahmen an 49 Ausbildungsdiensten und am monatlichen Dienstsport teil, beteiligten sich u.a. am Aktionstag der Jugendfeuerwehren beim MBC in Weißenfels, am 24-Stunden-Dienst, am Kreisausscheid „Löschangriff nass“, am Ausbildungstag des Feuerwehrverbandes und an Fackelumzügen. Außerdem haben die Mädchen und Jungen, gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Granschütz zum wiederholten Male erfolgreich die „Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr“ erreicht. Für die Unterstützung dankte der Ortswehrleiter dem Jugendwart Enrico Geißler, den Ausbildern, Helfern und Sponsoren: AWO, Autohaus Rübner, Baubetrieb Theo Winkler, Familie Bernd Hoffmann, Familie Ronald Luckanus, Hausmeisterservice Bisowski, REWE Markt – Frau Hoch, Transportunternehmen Bocksch, Transportunternehmen  Schenk,  Versicherungsmakler Steven Hauer.

Den Mitgliedern der Frauenabteilung, die die Jugendarbeit unterstützen und sich um die Versorgung während der Veranstaltungen kümmern, aber auch den Mitgliedern der Altersabteilung wurde gedankt. Letztere pflegen die vorhandene Traditionstechnik und Kamerad Wolfgang Dimmer ist für die Aktualisierung der Chronik zuständig. Den Kameraden Erhard Keil und Andreas Waldenburger sowie der Kameradin Christel Geißler wurden für die Organisationen zu den Wochenendausflügen und der Weihnachtsfeier  „Feuerzangenbowle“ gedankt. Während der Dienste und Versammlungen wurden die Mitglieder von der Kameradin Ingrid Schumann und den Kameraden Jens Zech, Chris Zech und Sven Zech versorgt. Ihnen wurde ebenfalls ein Dankeschön ausgesprochen.

Die Kameraden Felix Zech und Kevin Beeg sowie Kameradin Jasmin Danielzig wurden für 10 Jahre treue Dienste, Kamerad Siegfried Schumann für 50 Jahre treue Dienste geehrt. Herzlichen Glückwunsch!

Ortswehrleiter Michael Geißler hofft auch in Zukunft auf eine starke Ortsfeuerwehr, getreu dem Feuerwehrleitspruch: „Einer für alle, alle für einen.“

Christel Geißler