ORTSFEUERWEHR HOHENMÖLSEN ~ anno 1865 ~                                                                                                                                                                                                            Notruf 112

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Stand:02.05.2019 13:06:59   ©Christel Geißler 

 

Jugend übt fürs Ehrenamt - Berufsfeuerwehrtag 

Bei statistischen Umfragen ergibt sich immer wieder, dass junge Menschen den Berufswunsch Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann an erste Stelle setzen. Natürlich ist das auch der Berufswunsch Nummer eins von Mitgliedern der Jugendfeuerwehren. Wie sieht ein Tag bei der Berufsfeuerwehr eigentlich aus? Die Mitglieder der  Jugendfeuerwehren Granschütz und Hohenmölsen wollen es wissen.

Am Freitag, dem  3. November übernahmen 30 Jungen und fünf Mädchen mit ihren Betreuern ab 17Uhr das Gerätehaus Hohenmölsen. Viele Kinder waren schon einmal an solch einem Wochenende dabei. Für vier Zehnjährige waren diese 24Stunden eine neue Erfahrung.

Nach der Begrüßung der insgesamt 46 Teilnehmer wurden die Kinder über den Ablauf und die Verhaltensregeln belehrt. Damit die jungen Feuerwehrleute im Einsatz wissen, welches Fahrzeug über welche Technik verfügt, wurde zunächst Gerätekunde an den Fahrzeugen durchgeführt. Nach dem Abendbrot ertönte  das Signal zum ersten Einsatz in die Grundschule Hohenmölsen. Dort war es die Aufgabe, einen nachgestellten Gebäudebrand zu löschen. Dazu mussten die Kinder eine Wasserförderung aufbauen,  die Einsatzstelle ausleuchten und fachgerecht den Brand löschen. Nach dem Einsatz galt es im Gerätehaus die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Für die Jüngsten (10 Jahre) war die Bewältigung dieser Aufgaben nach ihrem Schultag am Vormittag schon sehr anstrengend und die Nachtruhe folgte unvermittelt.

Mit einer Einweisung in die Arbeit mit der Wärmebildkamera begann der Samstagmorgen. Nach dem Frühstück erfolgte die theoretische Ausbildung. Kamerad Roland Ludwig sowie zwei Mitglieder der SEG Gruppe des Burgenlandkreises demonstrierten sehr praxisnah 1.Hilfe Maßnahmen. In einem zweiten Einsatz wurde ein „Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen und Gütern“ gemeldet. Für die Kinder bestand die Aufgabe, verletzten Personen zu retten und zu betreuen. Des Weiteren wurde ihnen die Arbeit mit hydraulischen Rettungsgeräten gezeigt. Nach dem Mittagessen im Gerätehaus und einer Mittagspause ging es zu einem dritten Einsatz:  „Großbrand in Granschüz“. Hier wurden zwei Brandabschnitte gebildet und der Brand mit verschiedenen Löschmitteln bekämpft. Bei der Rettung der verletzten Personen unterstützte wieder das SEG.

Nach dieser Übung wurde im Gerätehaus die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt. Die Jugendwarte werteten die Arbeit der Kinder fachgerecht aus. Als Anerkennung gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde. Schnell war auch das Gerätehaus wieder im ordentlichen Zustand, weil die Aufgaben auch hier kameradschaftlich verteilt wurden.

Ein Dank für die Unterstützung des Erfahrungs- und Erlebnistages für die Mitglieder der Jugendfeuerwehren gilt der Stadtverwaltung Hohenmölsen, der Firma Schenk, den Jugendwarten Enrico Geißler und Uwe Ludwig, den Helfern und Ausbildern der Jugendfeuerwehren, Kamerad Roland Ludwig, dem SEG Weißenfels, sowie Kamerad Sven Zech und Kameradin Christel Geißler für die liebevolle Bewirtung des gesamten Teams während der 24 Stunden.