Jugendfeuerwehren trainieren GAM

   ORTSFEUERWEHR HOHENMÖLSEN ~ anno 1865 ~                                                                                                                                                                                                            Notruf 112

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Stand:08.03.2020 15:56:07   ©Christel Geißler 

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Jugendfeuerwehren trainieren GAMS-Regel

Jugendfeuerwehren Hohenmölsen und Granschütz 

Schon viele Wochen vor dem gemeinsamen Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren Hohenmölsen und Granschütz am 25./26.10.2019 begannen die Vorbereitungen und Absprachen der Jugendwarte Enrico Geißler und Uwe Ludwig. 27 Kinder, die wöchentlich an den Ausbildungen in ihren Ortsfeuerwehren teilnehmen, wollen die Arbeit eines/r Berufsfeuerwehrmannes oder –frau praktisch kennen lernen. In diesem Jahr hieß das Thema des Berufsfeuerwehrtages „Gefährliche Stoffe und Güter“, in denen die Kinder die „GAMS-Regel“ kennen lernen und anwenden sollten: 1.Gefahr erkennen, 2.Absperren, 3.Menschen retten, 4. Spezialkräfte. Die Jugendwarte fanden interessante Besichtigungsmöglichkeiten sowie passende Plätze, auf denen die Szenarien geprobt werden konnten.

Am Freitag erklärte Kamerad Sven Berthold (OF Granschütz) den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren in der ersten Ausbildungseinheit im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Hohenmölsen, warum welche Stoffe und Güter gefährlich sein können, z.B. Benzin, Heizöl, Diesel, Stadtgas, Kohlendioxid, Wasserstoff, Bitumen. Des Weiteren machte er den  Mädchen und Jungen deutlich, woran man die Gefahr erkennen kann. Kamerad Nico Zech (OF Hohenmölsen) erläuterte den Kindern die „Gefahren an der Einsatzstelle“. Am Abend wurden die Kinder zu ihrem ersten (fiktiven) Einsatz gerufen. Gemeldet wurde ein Brand in einer Lagerhalle nach einer Feier. In der Halle lagerten verschiedene Gefahrstoffe, die erkannt werden mussten. Verletzte und vermisste Personen mussten gefunden und gerettet und versorgt werden. Die Eltern stellten die Feiernden dar und konnten so an der „Einsatzstelle“ sehen, wie ihre Kinder sehr verantwortungsvolle Aufgaben ausführen. Die Kinder mussten nun ihr Fachwissen unter Beweis stellen, Befehle annehmen und ausführen, die richtigen Entscheidungen fällen, Gefahr erkennen, Disziplin wahren und  ausdauern sein. Am Samstag waren die Mitglieder der Jugendfeuerwehren mit Mitgliedern der aktiven Einsatzabteilung zu Gast bei der InfraLeuna GmbH. Dort besuchten sie die Werkfeuerwehr. Alle waren sichtlich von der Spezialtechnik beeindruckt, mit der die Einsätze von gefährlichen Stoffen und Gütern ausgeführt werden. Im Anschluss fuhren sie durch das Werk und konnten sehen, wo die gefährlichen Stoffe hergestellt werden, die dann in Autos bzw. auf die Züge verladen werden. Dort kann es zu Gefahrguteinsätzen kommen. Nach dem Mittagessen im Gerätehaus wurden von den Kameraden Paul Paschwitz und Sven Berthold (OF Granschütz) die Schutzausrüstung beim Gefahrguteinsatz demonstriert. Kamerad Roland Ludwig (OF Granschütz) zeigte den Kindern – wie immer sehr anschaulich mit viel Schminke und Verbandsmaterial - die richtige Behandlung von Verletzten. Kamerad David Zech (OF Hohenmölsen) erläuterte, wie man eine Gefahrstelle richtig absichert. Der zweite (fiktive) Alarm war ein Verkehrsunfall mit Gefahrgut. Kameraden aus der aktiven Einsatzabteilung agierten als Maschinisten oder verletzte Personen. Jetzt galt es für die Kinder, ihr theoretisches Wissen praktisch anzuwenden. Die Vollverpflegung für die insgesamt 52 Beteiligten wurde wie immer von Kameraden/innen der OF Hohenmölsen vorbereitet und durchgeführt. Den Kuchen sponserten Eltern der OF Granschütz. Des Weiteren gilt der Dank folgenden Unterstützern Autohaus Rübner Hohenmölsen, AWO Hohenmölsen, Bauhof der Stadt Hohenmölsen, InfraLeuna Gmbh (Werkfeuerwehr), Kraftverkehr Jäckel GmbH, Transportunternehmen Schenk, sowie den Eltern und allen Helfern. Es bleibt zu hoffen, dass die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren durch den spannenden Ausbildungstag weitere interessante Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr gefunden haben.  Wir würden uns wünschen, dass sie uns in unserer Stadt als Feuerwehrmitglieder zukünftig erhalten bleiben.